Sonntag, 20. Mai 2012

Newsletter Nr. 15

Das offene Gespräch suchen

Ist das Verhalten bereits so stark vom Computer dominiert, dass von einer Abhängigkeit auszugehen ist, reichen die besten Vorschläge zur Prävention nicht mehr. Aktivitäten außerhalb der virtuellen Welt empfindet der Süchtige als langweilig. Aus eigener Kraft kann er sich nicht aus dem Teufelskreis befreien. Der erste wichtige Schritt, den Eltern machen sollten, ist, sich umfassend zu informieren. Unser Newsletter kann dafür ein Ausgangspunkt sein.

Der zweite Schritt ist ein möglichst offenes und ehrliches Gespräch, ohne Schuldzuweisungen und Beschimpfungen. Onlinesüchtige sollten nicht als "dumm" etikettiert und herabgewürdigt werden. Fruchtbarer ist es, dem Betroffenen darzulegen, was Onlinesucht ist, wie es dazu kommen kann, und dann gemeinsam nach den Gründen und Ursachen zu suchen. Bleiben Sie grundsätzlich wertfrei gegenüber dem Suchtobjekt, z.B. dem Rollenspiel. Es ist in der Regel nicht der wahre Grund für die Sucht, daher sollte es nicht schlecht geredet werden, sondern die Chance genutzt werden, ein offenes Gespräch herbeizuführen und das Suchtproblem in einen größeren Zusammenhang zu stellen.

Eltern sollten herausfinden, wonach die Kinder in der virtuellen Welt suchen und welche Bedürfnisse sie am Computer zu kompensieren versuchen.

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Ausschnitt aus dem Poster zum Kongress

Der Medienpass NRW in der Grundschule
Am 16. Juni 2012 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Technik, Essen: Kongress "Der Medienpass NRW in der Grundschule"

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